Auch Leuchtstofflampen werden verboten

Auch verbot der Leuchtstofflamen

Die EU Ökodesign-Richtlinie regelt den Leuchtmittel- und Leuchtenmarkt neu. Verschiedene Lampen wie die klassische Glühlampe wurden in mehreren Stufen leistungsabhängig bereits verboten, nun sind die Leuchtstofflampen T8 und T5 sowie in anderen Bauformen, Kompaktleuchtstofflampen sowie Halogenlampen dran.

Bislang galten Übergangsfristen. Bei der Diskussion in den unterschiedlichen Gremien der EU ging es monatelang um die Frage, ob diese Übergangsfristen vorzeitig enden, verlängert werden oder zum geplanten Termin auslaufen sollen. Bis zum Februar haben weder EU-Rat noch EU-Parlament Einwände erhoben. Die EU-Kommission hat daraufhin 12 delegierte Rechtsakte erlassen, die die Fristen für die Ausnahmen für Quecksilber in Lampen ändern. Veröffentlicht wurden die betreffenden Änderungsrichtlinien am 24.Februar 2022. Damit gelten Grenzwerte an Quecksilber in vielen Lampen. Diese Grenzwerte können bestehende Lampen nicht einhalten. Die Folge ist das faktische Verbot dieser Lampen.

Quecksilber ist in Kompaktleuchtstofflampen, T8 und T5 Leuchtstofflampen, in U-förmigen und Ringleuchtstofflampen, in Niederdruckentladungslampen und Halogenlampen. Diese laufen je nach Typ zum 24.Februar 2023, zum 24.August 2023 aus, bei manchen Modellen aber auch erst 2025 oder 2027.

Die derzeit noch geltenden Ausnahmen für Leuchtmittel in Notleuchten, für Projektoren, für Lampen mit Licht im ultravioletten Spektrum gelten weitgehend bis Februar 2025 bzw. 2027.

Die Folge? Unsere Empfehlung lautet, rechtzeitig auf sparsame, effiziente Lampentypen umzustellen. Dabei sollten Anwender anspruchsvoll und gleichzeitig kritisch sein. Anspruchsvoll, weil eine hohe Effizienz möglich ist und gleichzeitig langlebige Lampen und Leuchten heute keine unlösbare Aufgabe darstellen. Lichtquellen mit einer Systemeffizienz unter 100lm/W sind leider auch bei LEDs immer noch bei manchen Anbietern viel zu oft anzutreffen. Kritisch, weil nicht jedes Versprechen realistisch ist und eine kritische Betrachtung vor unnötigen Ausgaben schützen kann. Und auch hier gilt: Billig ist nicht günstig. Und wer billig kauft, zahlt doppelt. Damit Ihnen das nicht passiert sprechen Sie uns und  unsere Fachpartner gerne an.