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ein Licht auf meinem Wege

Mit diesem Wort der Bibel, aus dem längsten Psalm (Altes Testament, Psalm 119, V. 105) sind nicht unsere Leuchten gemeint. Aber warum ein Text aus der Bibel? Weil unser Kollege Jens eine theologische Hochschule mit allerlei Herausforderungen in einem ersten Abschnitt mit unseren Leuchten umbauen durfte. Vorausgegangen waren eine mühsame Aufnahme der Raumbedingungen, der teils engen Maße (bspw. zwischen Fensteroberkante und Unterkante Unterzug), und weiteren Herausforderungen wie sehr engen „Gängen“ im Archiv. Bestandsgebäude und vorhandene Technik vorab vollständig richtig einzuschätzen, den Aufwand zu beziffern und die Umbauzeit zu ermitteln ist nicht einfach. Dafür eine detaillierte Lichtplanung zu erstellen war nicht minder herausfordernd. Das Ergebnis? Unser kleiner Beitrag zum ermüdungsfreien Lernen und Arbeiten.

Eine theologische Ausbildungsstätte benötigt Literatur, viel Literatur. Je umfangreicher eine derartige Bibliothek, gerade auch auf spezifische Themen ausgerichtet und bestückt ist, umso mehr Platz benötigt sie. Dazu kommen Räume mit archiviertem Material. Und das alles in Räumlichkeiten, die einige Jahrzehnte den Schweiß und die Sorgen der Studierenden aufgesogen haben.

Für die Studierenden werden Arbeitsplätze bereitgestellt. Je mehr Tageslicht diese ausleuchten umso schöner. An unser Sonnenlicht kommt kein künstliches Licht heran! Aber wenn die Sonne nicht scheint oder an manchen Arbeitsplätzen nicht genug Tageslicht hinkommt, wird umso mehr und besseres künstliches Licht benötigt.

Künstliches Licht benötigt Strom. Strom kostet Geld, viel Geld. Auch LED, wenn auch sehr viel sparsamer als frühere Lichtquellen, benötigt Strom. Und nicht immer werden nach dem Verlassen eines Arbeitsplatzes die Leuchten gewissenhaft ausgeschaltet. Leider gerade bei der LED-Beleuchtung ein eigentümlicher Nebeneffekt. „Ist ja sparsam. Nicht so schlimm, wenn es mal an bleibt.“ Das ist in Firmen so, in theologischen Ausbildungsstätten wohl auch.

Die Planung wurde daher auf dimmbare, durch Sensoren gesteuerte Leuchten ausgerichtet. Gleichzeitig sollten die Sensoren nicht bei jeder Bewegung nebenan oder durch vorübergehende Personen sich einschalten. In großen Räumen eher kein Problem, in diesen kleinen, in einem Achteck angebrachten und über mehrere Etagen verteilten, teils verwinkelten und engen Räumen aber sehr wohl!

Sich einschaltende Leuchten sollten nicht die Sensoren nebenan irritieren und zur Abschaltung führen. Zu lange regungslos dasitzende, lernende Studierende sollen nicht plötzlich im Dunkeln sitzen. Und auch nicht alle drei Minuten mit den Armen wedeln müssen um dem Sensor zu signalisieren: „Ich bin noch da. Mach das Licht wieder an!“.

Es gab viele unterschiedlich hohe Unterzüge. Und der geringe Platz zwischen Fensteroberkante und Unterkante Unterzug machte die Umsetzung nicht einfacher. Dazu die geringe Deckenhöhe…

Herausforderungen gab es reichlich! Aber Jens ist kreativ. Und in Steinel und dessen Steuerungsprofis haben wir einen mehr als kompetenten Partner zur zeitweisen Unterstützung vor Ort gehabt. Bei diesen diffizilen Aufgaben auf jeden Fall eine unbedingt ratsame Unterstützung!

Mit Leuchten der LIO-Manufaktur wurden die niedrigen Lichtpunkte fast zur Nebensache. Gering bestromt sind sie nicht nur besonders langlebig, sondern auch ausreichend blendarm. Trotz ihrer sehr, sehr breiten Lichtverteilung!

Im Archiv ging es so eng zu, dass nur sehr schlanke Menschen dort montieren konnten. Eine Leiter hinstellen? Sehr schwierig. An Leuchten herankommen und diese demontieren und neue montieren? Noch schwieriger. Nicht für jeden Handwerker umsetzbar, für Kollegen Jens zum Glück aber durchaus.

Ein spannendes Projekt. Nichts für Anfänger. Aber Jens ist ein über Jahrzehnte erfahrener Lichtplaner, Elektriker, Licht-Optimierer. Wer jetzt gerne auch solche Projekte umsetzen möchte und mit toller Lichtplanung und -umsetzung das Lernen für Theologiestudenten (oder andere Gewerke) unterstützen möchte kann sich gerne bei uns melden. Und wer lieber direkt Theologie studieren möchte, der darf uns natürlich auch ansprechen. Dann nennen wir auch die Ausbildungsstätte, wo unter unserem Licht „das wahre Licht der Welt“ studiert werden darf.

Sie haben auch derartige oder ähnliche Schätze auszuleuchten? Dann sprechen Sie uns an und fordern uns!

Fordern Sie uns, sowohl an als auch inhaltlich!
Oder möchten Sie mit uns zusammenarbeiten? Auch dann: